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Liebe

Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir es nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind.

Albert Schweizer

Wie würde unsere Welt aussehen, wenn wir uns alle so herzlich geben würden, wie wir im Grunde unseres Herzens sind?

 

Was würdest Du heute am liebsten tun oder lassen... aus Liebe zu Dir selbst?

 

Wem könntest du heute  eine Freude bereiten?

 

Liebe baut Brücken, sie verbindet uns**********

  

Hier findest Du eine

 

Vergebensübung

 

nach Siegfried Essen, die ich sehr effektiv finde. Zum besseren Verständnis, wieso wir überhaupt an Verletzungen festhalten und was da in uns abläuft, hab ich hier ein paar Zeilen für Dich bereit gestellt.

Die eigentliche Übung findest Du darunter. Viel Liebe, Freude und Erfolg damit.

 

 

 

 

Vergebung und das Loslassen von
Verletzungen



Warum halten wir an Verletzungen fest? Wie machen uns Schutz- und Revanchebeschlüsse unfrei und was kann ich tun, um meine Wunden heilen zu lassen…?

 

In den folgenden Zeilen versuche ich leichtverständliche Antworten auf diese Fragen zu geben.

 

Wunde Punkte

Wer kennt sie nicht, übertriebene Reaktionen und Gefühlsausbrüche in Situationen, in denen andere nicht einmal mit der Wimper zu zucken scheinen. Vermutlich hat jemand unseren „Wunden Punkt“ getroffen. Doch wie ist diese Wunde entstanden und was können wir tun, um sie zu heilen?

 

Was ist geschehen…

In dem Augenblick, in dem wir eine Verletzung erleben, erfahren wir ein oder mehrere schmerzliche Gefühle. Wie zum Beispiel: sich nicht gesehen oder gehört zu fühlen, sich alleine oder im Stich gelassen zu fühlen, blamiert oder ausgelacht, betrogen, sich ge- oder missbraucht zu fühlen und so weiter.

 

Doch das wirklich Entscheidende passiert danach. Was machen wir, wenn wir uns blamiert, missbraucht oder nicht gesehen fühlen? Entweder wir ziehen uns zurück oder wir denken an Revanche. Doch beides macht uns unfrei.

 

Bewusst oder unbewusst fällen wir einen inneren Entschluss, mit dem Ziel, uns vor einer Wiederholung der Verletzung zu schützen. Solche Schutz- oder Rachebeschlüsse könnten folgendermaßen lauten: „Ich lass das nie wieder zu.“ „Ich zahl' es dir heim." "Ich zeig dir meine Gefühle nie wieder."

 

Aber was passiert mit unserer Wunde, wenn wir den inneren Entschluss aufrecht erhalten und in Rückzug oder Wut verharren. Wir stellen sie unter Verschluss, lassen kein Licht zu ihr, wodurch sie nicht heilen kann. Gerade so, als würden wir eine Faust um einen Angelhacken schließen.

 

Der Gewinn

Die ursprünglichen Gefühle, die durch die Verletzung ausgelöst wurden, werden dadurch übertönt, betäubt, verdrängt und verewigt. Der Gewinn dabei ist, um bei der Metapher der Angel zu bleiben, die Angelschnur, als Verbindung und somit Bindung an den Verletzer oder die Verletzerin.

 

Vergebung bedeutet eine schmerzende Bindung loszulassen. Damit machen wir in erster Linie uns selbst ein Geschenk! Nicht wir heilen unsere Verwundung durch Vergebung, sondern sie heilt wie auch jede körperliche Wunde von selbst, wenn wir der Heilung
keinen Widerstand - einen Schutz- oder Rachebeschluss - mehr entgegen bringen.

 

Wir verzichten damit nicht auf die Möglichkeit, uns zu schützen, wütend zu sein oder uns zurückzuziehen, wenn es für eine Situation angebracht erscheint, sondern wir verzichten auf den Zwang, den Automatismus, in allen Situationen, die uns nur irgendwie an eine bestimmte Verletzung erinnern, immer gleich zu reagieren.

 

Wann ist die Zeit reif, um zu vergeben?

Jeder Mensch spürt selbst, wenn die Zeit gekommen ist und auch ob es vielleicht auch noch etwas braucht, ein Gespräch oder einen Ausgleich.

 

Es gibt eine wunderbare Übung von Siegfried Essen, die Du gleich unter diesem Text findest!

Mein Tipp: Sprich sie dir auf ein Band, dann kannst du sie immer wieder ganz einfach durchführen.

 

 

Vergebensübung nach Siegfried Essen:

 

Wähle eine zurückliegende Verletzung, von der du spürst, dass noch etwas übrig ist. Stell dir die Szene oder Situation, also die Person, von der du dich verletzt gefühlt hast, und dich in dem Alter von damals in einer solchen Entfernung vor, dass du gut hinschauen kannst. Erlaube dir etwas Distanz.

 

Wenn es eine schwere Verletzung ist, die du kaum mehr erinnern kannst oder magst, nimm mehr Abstand oder gib der Situation einen Rahmen wie z.B. einen Schwarzweiß-Bildschirm, so dass du aus sicherer Entfernung hinschauen kannst.

Schau nicht zu lange hin. Du musst diese Erfahrung nicht wiederholen, um heil und ganz zu werden. Schau nur solange hin, bis dir bewusst wird, was du damals gebraucht hättest:

Eine Umarmung, Liebe, angeschaut werden, respektiert werden, was auch immer, und das male dir aus!

Lass dir einfallen, was du dir in dieser Situation eigentlich gewünscht hast oder wonach du dich gesehnt hast. Und nun kommt das Wichtigste: Lass dir das, was du gebraucht hättest, zukommen, aber nicht von dieser Person.

 

Wende dich an jemand, von dem du das ohne Einschränkung bekommen kannst, von einem Wesen oder einer Kraft, von der du dich bedingungslos geliebt fühlst, z.B. von deinem
Selbst, von Gott oder von einem Engel oder von einer Ahnin. Von einer Instanz
oder einer Wesenheit also, die das auch wirklich und ohne Vorbehalt oder Haken
geben kann,…………………… und nimm es!!!!!!!!!

 

Das Bild einer transpersonalen Quelle, wie beispielsweise ein lichtes Wesens
oder deines Selbst, wie immer du es dir vorstellst, ist am sehr gut dazu
geeignet. Halte dich nicht damit auf, dir das gute Wesen auszumalen. Wichtig
ist, dass du bekommst, was du brauchst und dass du es auch nimmst.

 

Was ändert sich bei dir, wenn du bekommst, was du brauchst,
und zwar so lange du es brauchst und soviel du brauchst?

…Wie ändert sich dein Körper mit dieser Ressource…...

…wie ändern sich deine Gefühle, dein Selbstwertgefühl, wenn du von dieser Quelle trinkst…

…wie ändert sich dein Verhalten und deine Beziehungen zu anderen Gleichaltrigen mit dieser Ressource…?

Trink von dieser Quelle, soviel du willst und solange du willst. Die Quelle versiegt nie. Im Gegenteil, je mehr du trinkst, desto reichlicher und selbstverständlicher fließt sie.

 

Stell dir vor, wie du älter wirst, und die Quelle bleibt bei dir, sie wird zu deiner Lebensquelle. Wenn du eine Verletzung bearbeitet hast, die dir als Kind zugefügt wurde, stelle dir jetzt vor wie du in die Pubertät kommst und dabei an diese Kraftquelle angeschlossen bleibst. Du wirst erwachsen,…. du bleibst angeschlossen.

 

Lass nun in deiner Fantasie die andere Person, von der du dich verletzt gefühlt hast, zum Kind werden. Was hätte dieses Kind gebraucht?
Lass es ihm zukommen, aber nicht von dir, sondern von irgendeinem guten Wesen, das du dir bei ihm vorstellst. Das Kind nimmt und bekommt, am besten auch aus einer transpersonalen Quelle, ohne dein Zutun. Was ändert sich, wenn es bekommt, was es braucht, und zwar so lange und soviel es braucht? Wie verändert sich dieses Kind körperlich, wenn es all das bekommt, was es braucht? Wie verändern sich seine Gefühle, sein Selbstwertgefühl? Sein Verhalten und seine Beziehungen zu den anderen Kindern. Und stell dir vor, es wird erwachsen mit dieser Ressource, was ändert sich bei seinem Selbstwertgefühl, was ändert sich einem Partner gegenüber, und wie geht er oder sie - sich der Quelle bewusst - mit Kindern um?

Und jetzt, wo du angeschlossen bist an deine ewige Quelle, kannst du ohne Angst in die ursprüngliche Verletzungs-Szene hineingehen, wenn du es nicht schon getan hast. Die Person, von der du dich verletzt gefühlt hast, ist dir gegenüber, und du machst dir bitte mehr als vorhin aus sicherer Entfernung, aus der Geborgenheit der bedingungslosen Liebe, deine Verletzungsgefühle von damals bewusst, so vollständig wie möglich.

 

Du merkst, es geht jetzt schon viel leichter, denn du bist ja nun an deine Quelle geschlossen. Ja, du kannst jetzt voller Mitgefühl dein Herz für dich von damals öffnen. Lass deine Tränen fließen, wenn sie wollen.


 Vielleicht erinnerst du dich jetzt an ähnliche Verletzungsgefühle auch aus anderen Situationen deines Lebens. Bewusstwerdung ist Heilung, mehr braucht es nicht. Alles Aufgestaute und Verdrängte kann jetzt ins Bewusstsein gelangen und heilen. Allen Gefühlen von damals kannst du jetzt erlauben, abzufließen. Nimm die früheste Situation, die du erinnern kannst, und frage dich: Was ist der eigentliche Schmerz, die primäre Verletzung und was hätte ich damals gebraucht? Vielleicht fallen dir jetzt noch mehr Dinge ein, die dir damals gut getan hätten. Nimm auch sie aus der unendlich gebenden Quelle, soviel und solange du es brauchst, bis du zufrieden bist, sicher und angeschlossen. Lass dir Zeit!

Vielleicht kannst du jetzt schon erkennen, welche tiefe Erfahrung, Herausforderung oder Stärkung deiner Seele in dieser Situation für dich bereit gelegen ist, welcher Schatz, den du jetzt entdecken und zu Tage fördern kannst. Nun frage dich, was die Reaktionen oder Beschlüsse sind, mit denen du dich damals notdürftig zu schützen versucht hast? Ich zähle wieder ein paar typische auf: „Ich lass das nie wieder zu.“ „Ich zahl es dir heim."
 "Ich zeig dir meine Gefühle nie wieder." Usw. Das geht bis hin zu Depressionen, dauernder Wut oder umfassender Selbstbetäubung. Jetzt fällt dir vielleicht auch ein, wie du diese Schutzbeschlüsse vielleicht verallgemeinert und auf andere Personen und auf andere Zeiten übertragen hast, oder wie du dich  dadurch gedanklich oder sogar in deinem Verhalten mit diesen Personen viel unzählige Male beschäftigt hast.

 

Entscheide nun, ob du die Wünsche und Erwartungen an diese Person loslassen willst oder kannst, weil du sie nicht mehr brauchst und ob du die zwanghafte Beschäftigung mit der Wiedergutmachung deiner Verletzungen aufgeben willst, d.h. ob du bereit bist, auf diese Schutz- und Rachebeschlüsse  zu verzichten. Du verzichtest damit nicht auf die Möglichkeit, dich zu schützen, wütend zu sein oder dich zurückzuziehen, wenn es für eine Situation  angebracht erscheint, sondern du verzichtest auf den Zwang, den Automatismus,  in allen Situationen, die dich nur irgendwie an jene Verletzung erinnern, immer gleich zu reagieren. Wenn du bereit bist, überprüfe diese Entscheidung, indem du die Hände öffnest, wie wenn man loslässt, und indem du laut oder leise sagst: „Ich lasse die Erwartung los, dass ich das...... (was ich gebraucht  hätte), je von dir..... (Name) bekommen werde. Ich vergebe. Ich lasse dich los." Wenn du diese Worte nicht über die Lippen bringst oder deine Hände sich nicht wirklich loslassen wollen, dann kann es sein, dass du dir noch nicht alle Aspekte deiner Verletzung bewusst machen konntest, dass du den Schmerz noch nicht vollständig wahrgenommen hast.

Wende dich deiner Quelle noch einmal zu und vergewissere dich, dass du von dort alles bekommst, was du brauchst, geschützt bist für jeden Schmerz, wie groß er auch sei. Dann spüre noch einmal jener Verletzung nach, wahrscheinlich fällt dir ein Aspekt deines Schmerzes ein, den du noch nicht genannt hast, oder eine noch tiefere Verletzung oder ein Schmerz aus
deinem ganz anderen Zusammenhang. Und kaum hast du es dir bewusst gemacht, schon
reagiert dein Körper und du kannst deine Hände öffnen und loslassen.

 

 

Nachtrag

Die Wunde heilt langsam. Das Geschehen wird zu einer normalen Erinnerung der Vergangenheit und der Automatismus von Verdrängung und sekundärer Reaktion verschwindet. Freiheit nimmt zu.

Manchmal ist dies Vergeben noch  nicht an der Zeit. Vielleicht kommt die Verletzung ursprünglich von einer anderen Person oder Situation, so dass dieser zu vergeben ist. Es kann auch sein, dass für die Vergebung noch etwas anderes notwendig ist. Bei lebenden Personen ist oft zumindest ein symbolischer Ausgleich zu geben oder zu fordern, da es  nur allzu bequem ist, aber der Selbstachtung abträglich, nur gedanklich zu vergeben, ohne sich auszusprechen und auseinanderzusetzen,  wo es noch möglich ist. Manchmal ist dies Vergeben auch einfach noch nicht an der Zeit. Denke immer daran, nicht du heilst deine Verwundung durch Vergebung, sondern sie heilt wie auch jede körperliche Wunde von Selbst, wenn du der Heilung keinen Widerstand - sekundäre Reaktion -  mehr entgegen bringst  Es kann sein, dass du den Schmerz noch nicht vollständig wahrgenommen hast oder die Verletzung kommt ursprünglich von einer anderen Person oder Situation oder, wenn die verletzende Person noch lebt, ist vielleicht vorher eine Aussprache nötig, oder dass du einen Ausgleich forderst, oder, oder...

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